Freitag, 20. November 2009

Last Days in Melbourne.

Mensch, kann einem der Abschied schwer fallen. In nur wenigen Tagen verlasse ich die schoenste Stadt Australiens und werde fuer eine Woche zusammen mit Burkart Tasmanien erkunden. Doch zuvor bin ich nochmal zu all meinen Lieblingsorten in Melbourne gefahren, um mir diese noch moeglichst lange im Gedaechtnis zu bewahren.

Mein absolutes Lieblingsbier ist hier das in Fremantle gebraute Little Creatures Pale Ale, was es hier in der noch besseren Brunswick Street in Fitzroy gibt. Lecker Pizza essen kann man in der Little Creatures Dining Hall natuerlich auch hervorragend.



















In Clifton Hill besuchte ich ein weiteres Mal den sehr idyllisch gelegenen Yarra Bend Park, diesmal allerdings die noerdliche Seite mit dem Fairfield Boathouse.



















Die perfekte Location fuer... naja, ihr wisst schon!



















Hatte ich schon im letzten Post die ersten Anzeichen von Weihnachten angekuendigt, rueckte mir nun etwas im Auge, was ich dieses Jahr schon fast vergebens gehofft hatte, besuchen zu koennen: Einen Deutschen Weihnachtsmarkt.



















Leider ohne Gluehwein (kein Wunder bei der Hitze) und Schmalzgebaeck (Schade, aber auch!), dafuer mit frischen Waffeln und selbgebasteltem Weihnachtsschmuck. Und natuerlich einer Unmenge Deutscher Touristen. In St Kilda schlenderte ich dann am nachmittag noch ein wenig an der Strandpromenade entlang.



















Ja, es ist hier endlich der Sommer gekommen und immer mehr Sonnenanbeter raekeln sich am Strand.



















Hier der Blick von der Palmenpromenade auf das Palais Theatre und den Luna Park.



















Besonders beeindruckend ist der am Eingang einladende
"Mr. Moon", den es bereits seit 1912 gibt und 1999 restauriert wurde.

























Ganz neu sind hier auch die supermodernen Trams - schneller ist aber was anderes!



















Einer der richtig guten Plattenlaeden in St Kilda ist Pure Pop Records, der mich ein wenig an Michelle Records am Gertrudenkirchhof in Hamburg erinnert.

























Hier finden die Gigs aber nicht im Schaufenster, sondern im eigenen Courtyard statt. Sehr nett!



















Wie ich schon sagte, die Straende hier sind nichts gegen die in den anderen Staaten, aber der South Melbourne Beach ist auch schoen breit und nicht zu ueberlaufen.



















Leider gibt es auch hier nicht ganz so viele Schattenplaetze, aber dafuer gilt hier das Motto: "Slip, slop, slap". Auf Hochdeutsch heisst das: "Schön brav eincremen!"



















Mitten im CBD im Melbourne Central ragt eine riesige Cathedrale aus dem Nichts hervor. Schon toll, sowas!

























Unweit entfernt liegt auch gleich, die State Library, in der gefuehlte abertausende von Asiaten ihren Alltag verbringen und ich immer fleissig meinen Blog schreibe.



















Am Port Melbourne, der ebenfalls einen sehr abgelegenen Strand besitzt, faehrt die Spirit of Tasmania ab - im Hintergrund zu sehen.



















Die Gegend erinnert ein wenig an andere Urlaubsorte, aber an Melbourne?!



















Mmh, wenn ich mal das richtige Kleingeld haette, wuerde ich mit hier bestimmt eine Wohnung kaufen. Privater geht der Strand nun wirklich nicht...



















Am Sandridge Beach hatten Daniela und ich unsere Anfangstage von Melbourne in unserer Troete verbracht. Als ich jetzt im Hochsommer dort noch einmal vorbeischaute, war der Strand wie im Winter menschenleer. Aber ein Gefuehl von nach Hause kommen machte sich in mir breit. Einfach herrlich diese Brise!



















Auf dem Rueckweg radelte ich auf direktem Wege noch an den Docklands vorbei. Richtig gesehen! Eine Kuh auf einem Baum. Das nennt man hier wohl Kunst!



















Aehnlich wie unsere Hafencity wird hier auch noch fleissig angebaut. Ein weiterer Grund in nicht allzu ferner Zukunft in diese unglaublich vielfaeltige Stadt zurueckzukehren.



















Kurz bevor ich am 1. Dezember mit der Troete meine letzte Fahrt nach Sydney antreten werde, habe ich sie noch schnell zum Car Wash gebracht und ein tolles Verkaufsfoto gemacht. Sieht sie nicht toll aus?! Ist sie nicht wunderwunderschoen?



















In der St Kilda Library ging ich auch relativ oft ein und aus. Grund hierfuer waren die Vielzahl der verfuegbaren australischen DVDs und Musik-CDs. Danke dafuer!

























Mit Marcin aus Polen, einem meiner Jury-Kollegen vom St Kilda Festival, war ich dann noch in unserer Liebelingskneipe - dem Balaclava Hotel auf der Carlisle Street, lecker Bulmers-Cider trinken. Cheers!

























Davor gab es zur Staerkung bei "Rolls" Daniela's Lieblingssuppe: Udon Vegetable Noodle Soup. Ich mochte die zwar nie sooo gerne, aber ich hatte es ihr schliesslich versprochen. Stimmt's!?



















Auf dem Weg - leider auch das letzte Mal - zum Brighton Beach kam ich an einem sehr witzigen Schild vorbei.




















Ach, nee... Dem nicht genug, brauste an mir ein Truck mit der Aufschrift "Hamburg Sued" vorbei. Sachen gibt's!



















Dann hatte ich auf einmal ein Deja Vu: Kamele am Strand. Ich dachte, dass gaebe es nur in Broome auf der Cable Beach. Fehlanzeige! Ich sag's gerne nochmal: Melbourne hat einfach alles. Punkt!



















Ist er nicht schoen? Der Brighton Beach in seinem Element.
I will miss u.



















Zum Abschluss noch eine tolle Werbung, die fuer die FTD sicher auch gut kommen wuerde. Nur ein passendes deutsches Wort faellt mir dazu leider nicht ein. Euch?

























Es gibt sie wirklich: Nicht nur ist sie eine der bekanntesten australischen Rockbands, sondern jetzt hat sie auch noch ihren eigenen Strassennamen - Die AC/DC Lane.



















Aktuelle FARGO-Hörtipps:
Zoe.LeelA - Destroy she said
Die Kreuzbergerin kombiniert Grooviges mit TripHop zu einem modernen, zum Teil sehr tanzbaren Sound. Auf dem Kölner Netlabel http://rec72.net/ kann man sich all ihre an Morcheeba erinnernden Songs kostenlos herunterladen.
http://www.myspace.com/zoeleela

Skipping Girl Vinegar - Sinking
Die Indie-Rock-Band aus Melbourne, bestehend aus den Geschwistern Mark und Sera Lang sowie zwei ihrer Kindheitsfreunde, haben sich nach dem "Little Audrey Symbol" einer bekannten Essigmarke benannt. Das toll animierte Video ist unter http://www.youtube.com/watch?v=3PSm3eKUfEE zu sehen.
























http://www.myspace.com/skippinggirlvinegar


Sad Day for Puppets - Mother's Tears
Die weiblichen Jesus & Mary Chain aus Schweden druecken in ihren Songs ein Gefuehl von Waerme, Ehrlichkeit und Melancholie aus. Bei mir auf Rotation!
http://www.myspace.com/saddayforpuppets

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